Frohe Ostern!

In der katholischen Kirche spielt die Osterkerze eine zentrale Rolle. Bei der Osternachtfeier entzünden die Gläubigen an ihr alle anderen Kerzen, um zu zeigen: Wie das Licht dieser Kerze die Dunkelheit besiegt hat, so hat Christus den Tod besiegt.

Das Licht steht für das Leben selbst und ist Teil des griechischen, römischen, jüdischen und christlichen Brauchtums, das bereits seit dem vierten Jahrhundert nachgewiesen ist. Es knüpft an eine heidnische Tradition an, die uns heute noch in der olympischen Flamme begegnet.

Schon bei den frühen Christen im alten Rom leuchteten in der Kirche Kerzen zum Osterfest als Ausdruck für Lebensfreude und das Glück über die Wiederauferstehung Jesu Christi. Gebleichtes, wohlriechendes Bienenwachs war sehr kostbar und teuer. Deshalb war die Kerze ein Brandopfer. Sie galt als Sinnbild für die menschliche Natur Christi, während die Flamme seine göttliche Natur darstellt.

Jahrhundertelang wurde die Osterkerze nur mit Blumen und Blättern geschmückt. Erst am Ende des 9. Jahrhunderts tauchten die drei wichtigsten Symbole auf: Das Zeichen der fünf Wundmale bedeutet, dass man nur durch den Tod zur Auferstehung gelangen kann. Die Jahreszahl des letzten Osterfestes beschreibt Christus als Herr über die Zeit, und die griechischen Buchstaben „Alpha“ und „Omega” stehen für den Anfang und das Ende. Daneben finden sich auch Motive wie das Lamm, die Taube, Wasser oder Sonnenstrahlen. Das Weiß der Kerze symbolisiert Hoffnung und Leben.

Von Ostern bis Pfingstsonntag brennt die Osterkerze bei jeder liturgischen Feier. Nach dieser Zeit wird sie oft in der Nähe des Taufbeckens aufgestellt, um die Kerzen neu Getaufter an ihr zu entzünden. Damit wird ausgedrückt, dass das Licht des auferstandenen Jesu nun auch in deren Leben leuchtet.

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie im Namen des Ortschaftsrates ein schönes, leuchtendes und erholsames Osterfest.

 

Ihre Ortsvorsteherin

Angelika Thiel

 

Taisersdorf hat erstmals eine Zunftmeisterin

Drei Jahre lang stand Manfred Willibald der Steinbock-Zunft vor. Nun ist es ihm aus beruflichen Gründen nicht mehr möglich, das Ehrenamt weiter auszuführen. Deshalb wurde am vergangenen Samstag im Gasthaus „Schwanen” neu gewählt. 2013 war Manfred Willibald der jüngste Zunftmeister des Alemanischen Narrenrings (ANR), erinnerte sich Stellvertreter Günter Schmid in seiner warmherzigen Dankesrede: „Es war eine schöne Zeit mit dir.”

Neue Zunftmeisterin ist Carina Lohr, Tochter des langjährigen Vorsitzenden und Ehrenzunftmeisters Kurt Lohr und der früheren Schriftführerin Monika Lohr. Somit liegt das Amt in den besten Händen.

Es ist schön, dass die Kontinuität in den beiden wichtigen Vereinen Steinbock-Zunft und KSV Linzgau-Taisersdorf nach den erfolgreichen Neuwahlen gewährleistet ist.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf dankt Manfred Willibald im Namen der Bürgerinnen und Bürger von ganzem Herzen für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Er gratuliert darüber hinaus der neuen Zunftmeisterin Carina Lohr und wünscht ihr viel Erfolg.

 

Nachwuchsarbeit des KSV zahlt sich aus

Der KSV Linzgau-Taisersdorf engagiert sich sehr für den Kinder- und Jugendsport. Der Erfolg zeigte sich bei einem Turnier in Mühlheim, bei dem der Verein nicht nur mit 17 Teilnehmern am stärksten vertreten war, sondern auch den Sieg bei der Vereinswertung mit nach Hause nahm. Zehn Medaillen, viermal Gold, dreimal Silber und dreimal Bronze, sprechen Bände. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Allen Ringern sowie ihren Betreuern sei für ihre Teilnahme herzlich gedankt.

 

Friedrich Martin übergibt Daniel Höfler den Vorsitz

„Eine Ära ist zu Ende”, sagte Bürgermeister Henrik Wengert bei der Mitgliederversammlung des KSV Linzgau-Taisersdorf im Gasthaus „Schwanen”. Friedrich Martin, der 31 Jahre dem Ringerverein vorstand, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Am 11. Januar 1985 habe er sich bei einer außerordentlichen Versammlung überreden lassen, für ein Jahr - bis zu den nächsten regulären Wahlen - den Vorsitz zu übernehmen. Daraus wurden drei Jahrzehnte. „Jetzt ist es ebenfalls ein 11., an dem Sie Ihr Amt aufgeben”, wandte sich Henrik Wengert an den Taisersdorfer, dem er mit einem schweren Geschenkkorb für sein langjähriges Engagement dankte. „Die Vereine tragen das gesellschaftliche Leben einer Kommune”, fuhr der Bürgermeister fort Sie könne nur funktionieren, wenn es ehrenamtliche Tätige gebe. Für seinen Einsatz, durch den Ringerverein die Gemeinde Owingen über die Grenzen hinaus bekannt zu machen, habe Friedrich Martin 2008 die silberne Ehrennadel erhalten.

Daniel Höfler, der einstimmig als Nachfolger gewählt wurde, sprach von einem „historischen Ereignis”; denn in der 46-jährigen Geschichte des Vereins habe es erst zwei Vorsitzende gegeben. Die Fußstapfen, in die er nun trete, seien groß. Den Mitgliedern versprach Daniel Höfler eine solide Weiterführung des Vereins mit dem Fokus auf die Nachwuchs-Arbeit. „Der KSV Linzgau-Taisersdorf hat mir so viel gegeben, dass ich ihm davon etwas zurückgeben möchte”, begründete der neue Vorsitzende die Übernahme des Amtes. Ihm zur Seite steht ab sofort sein Stellvertreter Tobias Martin.

Auch Dieter Schwarzkopf trat nicht mehr bei den Wahlen an. 33 Jahren lang war er Schriftführer des Ringervereis. Er übergibt sein Ehrenamt nun Stefan Endres.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf dankt Friedrich Martin, aber auch Dieter Schwarzkopf im Namen der Bürgerinnen und Bürger von ganzem Herzen für die geleistete ehrenamtliche Arbeit. Er gratuliert darüber hinaus dem neugewählten Vorstand unter dem Vorsitzenden Daniel Höfler.

 

Bildervortrag über Georgien

Ihr Name ist Programm. Und so überrascht es nicht, dass sich im Gasthaus „Schwanen” wieder viele Zuhörer beim Stammtisch eingefunden hatten, um Eva Noltes Reisebericht über Georgien zu lauschen. Schon zweimal war sie einer Einladung Karl Stehles gefolgt, um von ihren Erlebnissen in Malta und in Petersburg zu erzählen. Im Juni 2015 folgte nun ihre dritte große Rundreise.

Georgien liegt am Schwarzen Meer. Einst gehörte das fruchtbare Land zur Sowjetunion. Seine Äpfel, Erdbeeren, Kirschen, Orangen, Maracujas, sein Wein erinnerten an das Paradies. Es war ein Privileg, dort Urlaub zu machen: im Sommer am Meer, im Winter am Kaukasus. Auch die Bäder mit ihren heißen Quellen lockten die Touristen nach Georgien. Als der Eiserne Vorhang fiel, änderte sich der paradiesische Zustand. Mit dem Zerfall der Sowjetunion kamen Unruhen, der Bürgerkrieg und ein Handelsembargo. Georgien konnte seine landwirt- schaftlichen Produkte nicht mehr absetzen, der Tourismus brach zusammen, die Bäder versanken in der Bedeutungslosigkeit. Seit der Lockerung der Handelsbeschränkung vor einiger Zeit bessert sich allmählich der Zustand des Landes.

Georgien, das seit der Antike eine wechselvolle Geschichte erlebte, empfindet sich als Wiege Europas: Seit 336 ist das Christentum Staatsreligion. Obwohl das Land oft von Muslimen besetzt wurde, konnte sich die christliche Religion aufrechterhalten. Vier Millionen Einwohner leben heute hier, über eine Million davon in der Hauptstadt Tiflis. Die bekanntesten Söhne Georgiens sind der sowjetische Außenminister Eduard Schewardnadse und der Diktator Josef Stalin.

Viele Eindrücke gewannen die Zuhörer im „Schwanen”: sie sahen einen deutschen Kriegsgräberfriedhof, eine riesige Tropfsteinhöhle, Ikonen und - ein Glücksfall - den sonst immer von Wolken bedeckte, drittgrößte Berg Kabek. Die Kirchen, deren Baustil sich seit dem 6. Jahrhundert nicht verändert hat, faszinieren mit ihren wertvollen Fresken, besonders die Jahrhunderte alten, sehr berührenden Darstellungen von Engeln. Während der Zeit der Sowjetunion wurden die Gotteshäuser als Lager genutzt; jetzt werden sie restauriert.

In den Klöstern leben seit den 1990er Jahren wieder Mönche. Besonders beeindruckte in der Bilderschau das Höhlenkloster Dawit Garedscha, das in einer kargen Landschaft zu finden ist. Alpin muteten manche Wege an, die Eva Nolte mit ihrer Reisegruppe überwand. Während eines Fußmarsches stürzte ein Schweizer ab, der sich jedoch an einer Pflanze festhalten konnte. Eva Nolte schilderte, wie georgische Jugendliche Kleidungsstücke auszogen, sie zusammenknoteten und an diesem Seil den Touristen hochzogen.

Fünf Berge in Georgien sind über 5 000 Meter hoch. Es gibt auch große Ebenen und Steppenlandschaften, die mit ihren bunten Wiesenblumen wie ein Teppich wirken. Rinder laufen frei umher und werden von Cowboys bewacht. Auch auf den Straßen sind Kühe anzutreffen. „Die Bauern treiben einfach morgens ihre Tiere vom Hof, die gemeinsam eine Weide suchen und abends wieder selbständig ihre jeweiligen Ställe aufsuchen”, schilderte Eva Nolte anhand ihrer Fotos. 

Eine große Rolle spielt neben dem Ringen seit jeher der Wein. Nie verließ früher jemand das Haus ohne sein Trinkhorn, sagte Eva Nolte. Sie zitierte den russischen Dichter Alexander Puschkin, der nach Georgien verbannt worden war: Man werde dort einen Wassermangel nicht bemerken, weil es reichlich Wein gebe.

Nach über einer Stunde hatten die Zuhörer einen spannenden, sehr informativen und professionellen Bildervortrag gehört, der große Lust auf den nächsten Reisebericht Eva Noltes macht. Nicht nur ihr galt Karl Stehles Dank, sondern auch Michael Steurer, der wie immer das technische Equipment zur Verfügung stellte.

Patrick Käppeler ist Sportler des Monats Januar

Mit einem großen Vorsprung setzte sich Patrick Käppeler bei der Wahl „Sportler des Monats” gegen die Konkurrenz durch: Die Leser der Schwäbischen Zeitung in Pfullendorf entschieden, dass der Ringer vom KSV Linzgau-Taisersdorf diese Auszeichnung verdient. Im Januar hatte Patrick Käppeler bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften in Appenweier im Freistil die Silbermedaille geholt.

Im Dezember war ebenfalls ein Taisersdorfer Ringer Sportler des Monats geworden: Simon Weißhaar. Ein schöner Erfolg für den KSV.

Der Ortschaftsrat gratuliert im Namen der Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu dieser Würdigung. 

Die Meisterringer von Taisersdorf

Bei den Südbadischen Meisterschaften in Waldkirch vertraten die Ringer den KSV Linzgau- Taisersdorf gewohnt hervorragend. Im Freistil erkämpfte sich Maximilian Rauch die Goldmedaille. Tim Plessing holte sich Silber. Jeweils Bronze errangen Patrick Käppeler und Marco Martin. Im griechisch-römischen Stil wurde Nico Schmidt ohne Gegner südbadischer A-Jugend-Meister. Samuel Hermann errang die Silbermedaille; Simon Weißhaar holte für Taisersdorf Bronze.

Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg!

Allen Ringern sowie ihren Betreuern sei für ihre Teilnahme und für die positive Außenwirkung unserer Gemeinde herzlich gedankt.

 

Wilde Flammentiere flößten dem Winter Angst ein

Auf die Taisersdorfer Funkenbuben ist Verlass. Gleich drei Hexen hatten sie im vergangenen Jahr verbrannt, um für einen guten Sommer zu sorgen, und ... sie waren erfolgreich. Nach einem regennassen Frühjahr 2015 verwöhnte schönes Wetter die Taisersdorfer.

An diesem Sonntag ragte auf dem sechs Meter hohen Funken nur eine Hexe auf; denn bei milden Temperaturen und wenig Nieselregen war kein Winter zu vertreiben. „Wäre unser Kran größer, könnten wir auch mehr aufstapeln”, bedauerte fast Ottmar Schmid, der gemeinsam mit Manuel Endres, Steffen Martin und Michael Steurer das Feuer-Werk errichtet hatte.

Aber schon so hatte der Turm, der weithin leuchtete, beeindruckende Ausmaße. Fast schien es, als ob die Flammen von den umgebenden Ästen und Stämmen eingesperrt seien. Sie glichen wilden Tieren, die, umgeben von einem Weidenzaun, inmitten des Funken fauchten, zitschten und wüteten. 

Vor dem Spektakel hatten die Besucher wie stets die Möglichkeit, es sich bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst gutgehen zu lassen. Dieses Mal hatte Hubert Fitz seine neue Garage zur Verfügung gestellt, damit alle Gäste gemütlich im Warmen sitzen konnten.

Der Ortschaftsrat dankt im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger von ganzem Herzen allen Funkenbuben unter Günter Schmid und allen guten Geistern der Steinbock-Zunft, die sich wie immer um das leibliche Wohl der Zuschauer kümmerten, für einen unterhaltsamen und eindrucksstarken Funkensonntag.

Spieglein, Spieglein an der Wand,

wer ist der schönste Bock im Land?

Auf diese Frage des Narrenvereins gibt es nur eine Antwort: natürlich der Steinbock aus Taisersdorf. Dies bewiesen die zahlreichen Veranstaltungen der Zunft, die die Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit einer fantastischen fünften Jahreszeit verwöhnten. Sogar die sieben Zwerge, Aschenputtel, Dornröschen, Rotkäppchen, ganz viele Wölfe und Rumpelstilzchen hatten sich aus Grimms Märchenbüchern herausgestohlen, um bei der Fasnet mit dabei zu sein.

Dass dieses Mal die Märchenwelt Thema der Steinbock-Zunft war, schien auch Frau Holle zu freuen, so heftig ließ sie ihre weißkalten Daunen während des Umzugs am Schmutzigen Dunnschdig vom Himmel schneien. Wie gut, dass alle Teilnehmer im Unterdorf bei Else und Paul Schmid Obdach fanden und wie immer mit Kaffee und Kuchen verwöhnt wurden. Und so war unter den Gästen völlig zu Recht zu hören: „Die beste Donauwelle gibt es nur bei den Schmids.”

Viel Freizeit opferten die Taisersdorfer Steinböcke, um den Einwohnern mit dem Zunftball, der Absetzung der Ortsvorsteherin, dem Aufrichten des Narrenbaums, dem Hemedglonkerumzug und Dorfobed, dem Kinderball und der Geldbeitelwäsch vergnügliche Stunden zu schenken.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf dankt im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Steinbock-Zunft unter ihrem Vorsitzenden Manfred Willibald ganz herzlich für ihr großes Engagement und freut sich schon jetzt auf die Fasnet 2017.

 

Neue Flyer liegen vor:

Von Blasenbeschwerden bis zu Prostataproblemen

Unter dem Motto „Medizin für Nichtmediziner” offeriert das Krankenhaus Überlingen 2016 über zehn Veranstaltungen rund um die Gesundheit. Die Informationsangebote, die fast alle kostenlos sind, beinhalten Themen wie zum Beispiel Herz- und Gefäßerkrankungen, die Bedeutung der Schild- und Bauchspeicheldrüse, Sodbrennen, gesunde Füße oder Gelenke.

Wer sich hierfür interessiert, erhält bei der Ortsverwaltung einen Flyer.

 

Broschüre informiert ehrenamtlich Engagierte über Fortbildung

Das kleine Heft fasst Angebote der Volkshochschule Bodenseekreis zusammen. So gibt es beispielsweise Kurse zur Textverarbeitung, Powerpoint, Recht und Finanzen, Kommunalpolitik, Kommunikation oder Projekt- und Zeitmanagement und vieles mehr.

Mitbürgerinnen und Mitbürger, die sich seit mindestens einem Jahr in Selbsthilfegruppen, Familientreffs, Vereinen und ähnlichem im Bodenseekreis engagieren, können beim Landratsamt einen Zuschuss von 50 Prozent beantragen.

Die Broschüre erhalten Sie bei der Ortsverwaltung.

 

Zwei Flyer zum Thema „Alter”

Die neue Auflage des Wegweisers „Hilfen im Alter” liegt bei der Ortsverwaltung aus. Der Ratgeber informiert zu Beratungsangeboten, ambulanten Dienstleistungen, Pflege, Wohnen im Alter und vielem mehr.

Außerdem bietet das Landratsamt auch 2016 die kostenlose Veranstaltungsreihe „Älter werden - was dann” an. Sie widmet sich konkreten Fragen und Problemen des alltäglichen Lebens im fortgeschrittenen Alter wie Verkehrstüchtigkeit, Demenz, rechtliche Vorsorge und anderem mehr.

 

Der Vizemeister kommt aus Taisersdorf

Bei den baden-württembergischen Meisterschaften der Junioren in Appenweier errang Patrick Käppeler Silber und brachte somit im Freistil den Vizemeister-Titel nach Taisersdorf. 

Der Ortschaftsrat gratuliert im Namen der Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu dieser Leistung.
 

Herzlichen Glückwunsch zur Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Owingen empfing Karl Stehle die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. In ihrer Laudatio wies Ortsvorsteherin Angelika Thiel auf die zahlreichen ehrenamtlichen Verdienste des gebürtigen Taisersdorfers hin. Die Rechte der Schwachen, das Wohlbefinden der Senioren und die Sensibilisierung der Jugend für den Frieden lägen ihm sehr am Herzen, - aber auch die Pflege von Brauchtum und Sitten, damit dörfliche Gepflogenheiten nicht verloren gehen.

Bereits mit 16 war es ihm ein Bedürfnis, bei einem Sanitätsdienst Erste Hilfe zu leisten. Von 1958 bis 1978 übte er dieses Ehrenamt aus. 1971 wurde Karl für zwölf Jahre Zunftmeister der Steinbock-Zunft Taisersdorf. Nebenbei ging er seinem Beruf als Ofensetzer und Plattenleger nach. Als 1973 Taisersdorf nach Owingen eingemeindet wurde, organisierte er mit Helfern eine dreitägige Feier. 2005 gestaltete er nicht nur maßgeblich die 850-Jahr-Feier in Taisersdorf mit, sondern später auch noch die 50- und die 60-Jahrfeier des VdK Owingen. Diesem Sozialverband stand Karl Stehle genau 18 Jahre vor, ein Amt, das er im März 2015 in die bewährten Hände Roland Gaus` legte. Zugleich war er nicht nur für drei Jahre zusätzlich Kreisschriftführer vom VdK-Kreisverband Überlingen, sondern für sieben Monate kommissarisch Kreisvorsitzender des VdK-Kreisverbandes Überlingen, da der damalige Vorsitzende verstorben war.

1988 rief Karl die Josef-Karl-Stehle-Stiftung ins Leben. Diese Stiftung sorgt dafür, dass die Taisersdorfer Seniorinnen und Senioren an Weihnachten eine Flasche Wein erhalten. Seit rund 20 Jahren betreut Karl den Taiserdorfer Stammtisch, den er auf Initiative einer Taisersdorfer Mitbürgerin gründete. Er kümmere sich um ein erstklassiges Programm, beispielsweise durch Bildershows, Vorträge oder Besichtigungen interessanter Einrichtungen, fasste Angelika Thiel zusammen.  

An Pfingsten lädt Karl Stehle traditionell zu sehr gut besuchten und erstklassig vorbereiteten Führungen durch Taisersdorf und Umgebung ein. Als Heimatforscher nimmt der Taisersdorfer eine weitere, sehr wichtige Aufgabe wahr. Außerdem ist Karl Stehle seit über einem Viertel Jahrhundert Gruppensprecher der Vereinigung Morbus Bechterew der Therapiegruppe Überlingen. Als freier Mitarbeiter des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge koordiniert er ferner die Sammlung in Owingen und Hohenbodman.

„All diese vielfältigen, breitgefächerten Aufgaben, denen du ehrenamtlich nachkommst und die ich hier nur streifen kann, kosten unbeschreiblich viel Zeit, Kraft und Geld. Dafür hast du zu Recht die Goldene Ehrennadel der Gemeinde Owingen erhalten, die Silberne Ehrennadel und Goldene Verdienstnadel des Sozialverbandes VdK sowie die Bronzene und Goldene Ehrennadel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Du bist Ehrenvorsitzender des Sozialverbandes VdK Owingen, Ehrenvorsitzender der Steinbock-Zunft Taisersdorf und in zwei Minuten Träger der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg”, lobte Angelika Thiel das Engagement Karl Stehles.

Am Schluss der Laudatio würdigte langanhaltender Applaus die Leistung Karl Stehles, der mit dem Gedicht „Es ist alles nur geliehen hier auf dieser schönen Welt” seinen Dank aussprach.

Bürgermeister Henrik Wengert überreichte gemeinsam mit Angelika Thiel im Namen des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann Ehrennadel und Urkunde. Er gratulierte ebenfalls und dankte Karl Stehles Gattin Anni mit einem großen Blumenstrauß für ihre Unterstützung.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf beglückwünscht Karl Stehle im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger ganz herzlich zur Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.

 

Kurt Lohr erhielt Ehrennadel in Silber

Begonnen hat Kurt Lohr seine musikalische Karriere bei der Musikkapelle Großschönach mit der Trompete. Doch nach fünf Jahren fehlte es an Posaunen, so dass sich der damals 17-jährige Taisersdorfer entschied, das Instrument zu wechseln. Der Posaune hielt er ebenso die Treue wie der Musikkapelle Großschönach. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Kurt Lohr nun beim Neujahrsempfang in der Großschönacher Ramsberghalle die silberne Ehrennadel verliehen. „Das ist nur ein kleiner Dank für Ihr großes Tun, aber doch ein Zeichen, wie sehr die Gemeinde Herdwangen-Schönach ehrenamtliches Engagement wertschätzt”, sagte Bürgermeister Ralph Gerster.

Seit 1966 Vereinsmitglied, war er „in der Zeit von 1988 bis 2004 Kassier des Vereins. Er brachte sich in diesen Jahren intensiv in die Vorstandschaft der Musikkapelle Großschönach ein. Er unterstützt auch nach seinem Amtsende seine Tochter bei der Ausübung des Kassierpostens. Hierfür überreiche ich Herrn Lohr die Ehrennadel der Gemeinde Herdwangen-Schönach in Silber sowie die dazugehörige Urkunde”, würdigte Ralph Gerster den Einsatz des Taisersdorfers. Er wies darauf hin, dass die Ehrennadel der Gemeinde Herdwangen-Schönach nach der Ehrenbürgerwürde die höchste Auszeichnung sei, die verliehen werden könne.

„Es ist mir eine Ehre, Ihnen heute im Namen des Gemeinderates und im Namen der ganzen Gemeinde ganz herzlich dafür zu danken, was Sie in den letzten Jahren für unsere Gemeinde und ihre Bewohnerinnen und Bewohner getan und bewirkt haben”, unterstrich Bürgermeister Gerster. Wie groß das Pflichtbewusstsein Kurt Lohrs ist, das zeigte die Tatsache, dass er selbst am Abend seiner Ehrung nicht darauf verzichtete, beim Auftritt der Musikkapelle Großschönach mitzuwirken.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf gratuliert im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger Kurt Lohr ganz herzlich zur Verleihung der verdienten Ehrennadel.

 

 

Erfolg der Taisersdorfer Ringer setzt sich fort

Bei den griechisch-römischen ARGE-Bezirksmeisterschaften in Wurmlingen setzte sich der Erfolg der Ringer vom Freistil-Wochenende in Hornberg fort: Goldmedaillen brachten nicht nur David Graf, Steffen Krämer, Oskar Lehmann und Michael Romanov nach Hause, sondern auch Marco Martin. Lucas Tylla und Marvin Widemann wurden in ihrer Gewichtsklasse Dritter. In der Wertung beider Wochenendkämpfe erreichten die Linzgauer den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Allen Ringern sowie ihren Betreuern sei für ihre Teilnahme und für die positive Außenwirkung unserer Gemeinde herzlich gedankt.

 

 

Simon Weißhaar ist Sportler des Monats Dezember

Die Leser der Schwäbischen Zeitung in Pfullendorf haben entschieden: Sie wählten Simon Weißhaar vom KSV Linzgau-Taisersdorf zum Sportler des Monats Dezember. Mit einem eindeutigen Ergebnis setzte er sich gegen die Konkurrenz durch. Dies sei die „Anerkennung für seine konstanten Leistungen, die er in der abgelaufenen Saison für die Linzgau-Ringer auf die Matte brachte und mit denen er maßgeblich zu Meisterschaft und Regionalliga-Rückkehr beitrug”, so die Schwäbische Zeitung, die Simon Weißhaar in einer der kommenden Ausgaben näher vorstellen wird.

Der Ortschaftsrat gratuliert im Namen der Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

 

Erfolgreicher Start der Ringer

Erneut gleich zu Beginn des Jahres erfolgreich zeigten sich die Ringer vom KSV Linzgau-Taisersdorf bei den ARGE-Bezirksmeisterschaften in Hornberg (Freistil): Wie 2015 gingen die Sportler mit vier Goldmedaillen nach Hause: David Graf, Steffen Krämer, Oskar Lehmann und Marco Martin. Zweite wurden in ihren Gewichtsklassen Patrick Käppeler, Heiko Martin, Luke Münzner, Maximilian Rauch sowie Marvin Widemann. Den dritten Platz errangen sich Marcel Käppeler und Lucas Tylla. Herzlichen Glückwunsch!

Allen 22 Ringern sowie ihren Betreuern sei für ihre Teilnahme und für die positive Außenwirkung unserer Gemeinde herzlich gedankt.

Taisersdorf wurde südbadischer Meister

Seit dem vergangenen Samstag steht mit dem letzten Auswärtskampf fest: der KSV Linzgau-Taisersdorf ist Meister der südbadischen Oberliga. Dies ist ein sehr großer Erfolg. Das tägliche Training in der Ringerhalle hat sich gelohnt: die Taisersdorfer steigen nach nur einem Jahr wieder in die Regionalliga auf.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf gratuliert im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich zur Meisterschaft. 

 

Ortsvorsteherin dankte allen Mitbürgern

Traditionell hielt Ortsvorsteherin Angelika Thiel am vergangenen Donnerstag im Gasthaus „Schwanen” ihren Jahresrückblick. Damit folgte sie einer Einladung Karl Stehles, dem sie für seinen unentwegten Einsatz in Taisersdorf dankte. Vor einigen Jahren erhielt der Heimatforscher für sein vielfältiges Engagement die goldene Ehrennadel der Gemeinde Owingen.

Auch dieses Jahr sorgte er unter anderem für ein interessantes Programm beim monatlichen Stammtisch. So referierte beispielsweise Eva Nolte über die Insel „Malta”. Bei den alljährlichen Pfingstwanderungen folgen regelmäßig Dutzende Gäste der Gesamtgemeinde seinen wissenswerten Ausführungen über Taisersdorf.

In einem Bildervortrag fasste Angelika Thiel zusammen, was sich in den letzten zwölf Monaten ereignet hat. Zuvor jedoch gedachte sie der Verstorbenen.

Im Dezember 2014 luden der Donnerstag-Stammtisch und die Gruppe „Andrersaits” zu einem vorweihnachtlichen Musik- und Vorleseabend mit Glühwein, Feuerzangenbowle und Gebäck in die Zunftstube ein. Mit Hackbrett, Harfe und Akkordeon begeisterten Ruth Steindl, die für Taisersdorf einen eigenen Landler schrieb, Dorothea von Walthausen und Margot Steindl die Zuhörer.

Die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Taisersdorf unter ihrem Abteilungskommandanten Michael Steurer läutete 2015 ein. Über das Jahr folgten die Generalversammlungen des KSV Linzgau-Taisersdorf unter ihrem Vorsitzenden Friedrich Martin und Daniel Höfler, der „Steinböcke” unter ihrem Zunftmeister Manfred Willibald und dessen Stellvertreter Günther Schmid sowie die Hauptversammlung der Landfrauen unter dem Vorstand Hilde Duelli und Anita Kohler. Angelika Thiel dankte allen Vereinen für ihre unverzichtbare und wertvolle Arbeit.

Beim Neujahrsempfang in der Owinger Sporthalle wurden Kurt Lohr für 75-maliges und Anita Kohler für 50-maliges Blutspenden geehrt. Keine zwei Wochen später fand der Zunftball unter dem Motto „In Las Vegas ist was los. Steinbock stoß!” statt. Nicht nur davon zeigte die Ortsvorsteherin Fotos, sondern auch von ihrer Absetzung beim Schmotzigen Dunnschdig. Dass die Funkenbuben den Winter wie immer mit einem wunderschönen Feuer vertrieben, das bewiesen Bilder von hochlodernden Flammen. Angelika Thiel dankte der Steinbock-Zunft für ihr Engagement und erinnerte beispielsweise an das Sommerfest, das dieses Jahr durch einen Flohmarkt, initiiert von Jürgen Lauer, eine zusätzliche Attraktivität bot.

Seine verantwortungsvolle Aufgabe als Vorstand des Sozialverbandes VdK Owingen in die Hände des Owingers Roland Gaus legte Karl Stehle. Genau 18 Jahre führte er den Sozialverband VdK Owingen. In dessen 67-jährigen Geschichte war er der Vorsitzende, der den VdK Owingen am längsten leitete. Für diese Leistung wurde Karl Stehle zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Bei der Jahresversammlung des Verbandes erhielt Kurt Lohr vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die „Silberne Ehrennadel” für das Sammeln von Spenden.

2015 schien ohnehin das Jahr der Ehrungen und der Erfolge zu sein. Im März überreichte Bürgermeister Henrik Wengert der völlig überraschten Ortsvorsteherin die Silberne Ehrennadel des Gemeindetages für 10 Jahre Mitgliedschaft im Ortschaftsrat. Beim Osterkonzert der Musikkapelle Großschönach in der Ramsberghalle erhielten Günter Schmid, Martina Lohr und Anna Lena Steurer Auszeichnungen. Heike Steurer wurde bei der Jahreshauptversammlung im „Prinz Max” in Neufrach einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Vereins „Bodensee-Linzgau-Tourismus” gewählt, und über einen ganz besonderen Erfolg durfte sich David Lippner freuen, der gemeinsam mit Julian Mock und Johannes Bier beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht” den zweiten Platz errang und vor einigen Wochen auf der Internationen Autoausstellung IAA in Frankfurt ihren intelligenten Roboter „Obelix recycled” vorstellte.

In einem feierlichen Akt wurde Friedrich Martin beim Ringerabend des KSV Linzgau-Taisersdorf gewürdigt: Er steht seit 30 Jahren dem Kraftsportverein vor. Angelika Thiel lobte den Erfolg der Ringer: Über 50 goldene, silberne und bronzene Medaillen erkämpften sich die Sportler 2015. Auch einen deutschen Meister, Max Glok, durften die Taisersdorfer feiern.

Aufnahmen von der Markus-Prozession mit Priester Meinrad Huber, von der Messe bei der Absturzstelle, vom Gräberbesuch und evangelischen Gottesdienst mit Pfarrer Michael Schauber spiegelten das kirchliche Leben in Taisersdorf wider.

Musikalisch war ebenfalls einiges geboten. Wer bei „archex” der Familie Dorle Ferbers und Michael Kussls nicht dabei war, konnte sich durch die Fotos der Ortsvorsteherin ein Bild von der international besetzten, alljährlich stattfindenden Veranstaltung machen. Dorle Ferber widmete dem Linzgau-Ort außerdem ein ganzes Konzert mit dem Titel „Von Kamerun bis Taisersdorf”. Wiederholt trat die Gruppe „Andrersaits” in der Zunftstube auf, unterstützt von Günter Graf; die Spenden der Gäste leiteten sie an die christliche Hilfsorganisation World Vision weiter. Dort ist Martin Suhr Leiter für internationale Programme. Die Musikkapelle Großschönach lud in die Ringerhalle ein, um Saxophon, Klarinette und Co. vorzustellen: Jeder Besucher durfte sein Lieblingsinstrument ausprobieren. Eine ungewöhnliche Vernissage bot Dr. Claudia Schlürmann Kunstinteressierten mit ihrer Ausstellung „Steinfeld - Endmoränenschotter” in der Owinger Rathausgalerie.

Bilder vom Osterbrunnen, den alljährlich das Team um Petra Lohr, Ulrike Möller, Patrick Joos sowie Werner Steurer schmückt, und vom Besuch des Stammtisches des Altheimer Tüftler-Museums erheiterten die Gäste im „Schwanen” ebenso wie die zahlreichen Schnappschüsse von Taisersdorfer Mitbürgern. Außerdem beeindruckten die Aufnahmen vom Fortschritt des Dorfgemeinschaftsplatzes.

Im November lud Gregor Baiker zu einer erfreulich erfolgreichen Nistkastenkontrolle ein. Angelika Thiel, die den großen Einsatz des Naturschützers würdigte, zeigte Bilder von der ungewöhnlichen Baukunst mancher Vögel. Der Jahresrückblick endete mit Fotos vom Martinsumzug der Steinbock-Zunft. Ines Lohr, Manfred Willibald und Ramona Widmer auf ihrem Pferd Mandy stellten die Legende um den Heiligen Martin in einer Szene nach.

Wie immer ergänzten Aufnahmen von Pferden, Hühnern und Hähnen, Ziegen und zutiefst neugierigen Kühen den Beitrag der Ortsvorsteherin. Mit einem Bild von der Markus-Kapelle vor der untergehenden Sonne endete ihr Jahresrückblick. Angelika Thiel dankte nicht nur dem Ortschaftsrat, den Vereinen und den zahlreichen Kunstschaffenden für ihr bereicherndes Engagement im Dorf, sondern darüber hinaus besonders den im Bildervortrag nicht erwähnten Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihren Einsatz, mit dem sie das Dorfleben attraktiv und lebenswert gestalten. In ihren Dank zog sie vor allem Bürgermeister Henrik Wengert, die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat mit ein. Hier betonte sie die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung, die sie erfährt. Zahlreiche Projekte wurden auf diese Weise in Taisersdorf realisiert und viele Anliegen der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt.

Abschließend dankte Karl Stehle allen Stammtischteilnehmern für ihre Treue, Michael Steurer für die technische Unterstützung des Vortrages und Angelika Thiel für ihre Foto-Show.

  

Taisersdorfer spendeten für die Kriegsgräberfürsorge

Seit nahezu hundert Jahren widmet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Die Organisation betreut außerdem Angehörige und unterstützt unter anderem die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge. Nicht nur die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten ist dem Volksbund ein großes Anliegen, sondern auch der generationsübergreifende Dialog zwischen Menschen aus ehemals verfeindeten Ländern an den Kriegsgräbern. Die Versöhnung, die dabei stattfindet, trägt nach seinen Worten „zu Integration und Frieden in Europa” bei.

Für diese vielfältigen Bereiche benötigt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Spenden.

Darin unterstützt ihn für Taisersdorf Kurt Lohr. Im November geht er seit neun Jahren nach der Arbeit von Haustür zu Haustür, um Spenden für den Frieden und das Gedenken zu sammeln - ein zeitaufwendiges Engagement, das mehrere Tage in Anspruch nimmt. Dennoch leistet er gerne diese Arbeit, zumal die Mitbürgerinnen und Mitbürger dies zu würdigen wissen. Dafür sei ihm an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

In diesem Jahr spendeten die Taisersdorfer dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 425 Euro. 

 

Vogelparadies Taisersdorf

Überrascht und zugleich sehr erfreut zeigte sich am vergangenen Sonntag Hartmut Walter bei der Nistkästenkontrolle in Taisersdorf. Die Belegung der Ein-Zimmer-Appartements beim Transformatorenhäuschen, besonders jedoch südlich der Ringerhalle bestätigte den großen Erfolg des Engagements Gregor Baikers und des Vorsitzenden der NABU-Ortsgruppe Überlingen. Beide hatten im vergangenen Jahr 50 Kästen aufgehängt. Manche Wohnungen waren sogar so attraktiv, dass sie nacheinander für zwei Familien eine Heimat boten.

Gregor Baiker und Hartmut Walter hatten alle Interessierten eingeladen, die Überprüfung der katzen- und mardersicheren Einrichtungen zu verfolgen. Akribisch hielt Marita Lauser die Ergebnisse in einer Liste fest. Viel Informatives erfuhr die kleine Gruppe. So fanden sich beispielsweise in manchen Kästen regelrecht hochtoupierte Nester, die unter anderem bestückt waren mit Hühnerfedern, um dem Nachwuchs ein warmes Daunenbett zu bereiten. Auf diese Weise sorgen die selten gewordenen Feldsperlinge für ihre Kleinen. Anders die Meisen, die eher eine schlichte Unterlage nur aus Moos bevorzugen.

Anspruchsvoll zeigten sich die Kleiber. Die Größe der Einfluglöcher gefiel ihnen offensichtlich nicht. Sie hatten sie mit Lehm verengt. Ihr Nest aus Kiefernrinde erinnerte eher an ein Fakirbett als an ein kuscheliges Lager. In einem Nistkasten musste es eine Ohrenzwickerpopulation gegeben haben. Dies erkannte Hartmut Walter an typischen schwarzen Punkten. Manch ein Baumhaus ist vielleicht sogar gleichzeitig von Vögeln und Fledermäusen bewohnt worden.

1„Leeren Sie die Nistkästen nicht vor November”, empfahl Hartmut Walter. Denn erst in der kühleren Jahreszeit sind mögliche Vogelflöhe nicht mehr aktiv. Neben diesem Tipp erfuhren die Zuhörer viel über Baumläufer, Rotschwänzchen, Trauerschnäpper, Stare und Mauersegler. Gerade den Schwalben wird das Leben schwer gemacht. Zum einen finden sie in der freien Natur kaum mehr nahegelegene Wasserstellen und Lehm für den Nestbau, zum anderen wird durch die modernen Hausfassaden das Anhaften von Schwalbennestern erschwert oder ganz verhindert. In diesem Zusammenhang diskutierte die Gruppe auch das Gerücht, dass in Kuhställen aus Hygienegründen keine Schwalben geduldet werden dürften. Doch dies trifft nicht zu (siehe die Links am Ende des Artikels).

Vor dem Rundgang hatten die Gäste in der Zunftstube Gelegenheit, sich über die verschiedenen Nistkastensysteme, aber auch über Eigenbau zu informieren. Eine Vielzahl von Fachbüchern lag aus, und etliche Tierfreunde nutzten die Möglichkeit, qualitativ hochwertiges Vogelfutter zum Einkaufspreis zu erwerben. Die beiden Vogelkundler Gregor Baiker und Hartmut Walter beantworteten die vielen interessierten Fragen, so zum Beispiel auch die Finanzierung der Nistkastenaktion. 70 Prozent der Kosten werden vom Landratsamt übernommen, 30 Prozent trägt der NABU. Hartmut Walter dankte zugleich der Gemeinde Owingen und Bürgermeister Henrik Wengert, die im Jahr zuvor einen Zuschuss beigesteuert haben. Für die kommende Brutsaison bewilligte die untere Umweltschutzbehörde Finanzmittel für weitere 25 Nistkästen.

„Ich bin sehr froh, dass Gregor Baiker zu uns gestoßen ist”, lobte Hartmut Walter das große und unverzichtbare Engagement des Idealisten. Zusammen mit Erhard Kohler engagierte sich Gregor Baiker noch auf einem anderen Gebiet. Als die EnBW vor einiger Zeit die Oberleitung Richtung Waldhof abbaute, ließ sie auf Bitten der beiden Taisersdorfer zwei Masten auf ihren Äckern stehen, da sie die Turmfalken im Transformatorenhäuschen gerne als Ansitz nutzen. „Solche Möglichkeiten sind viel zu selten”, bedauerte Hartmut Walter, der den Einsatz Gregor Baikers und Erhard Kohlers deshalb umso mehr würdigte.

Allen, die auf diese Weise zum Naturschutz beitragen und beispielsweise ihre Bäume für die Nistkastenaktion zur Verfügung stellen, sei ganz herzlich gedankt. Besonderer Dank ergeht an Gregor Baiker und Hartmut Walter für ihre zeitintensive Arbeit.

 

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Schwalbennester-im-Stall-sind-kein-Hygieneproblem-1517779.html

http://www.mainpost.de/regional/franken/mosaik-Vogelschutz;art1727,8133789

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

unter der Rubrik "Angebote" finden Sie Informationen darüber, welche Hilfeleistungen, Unterstützungen Sie in Taisersdorf wahrnehmen können. Weitere Offerten werden gerne angenommen.


Angelika Thiel

 

Die Taisersdorfer Osterbrunnen

1993 bis 2014

(Alle Bildrechte liegen bei Patrick Joos.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013 

2014

 

 

 

 

Eine gute Zeit wünscht Ihnen  

Angelika Thiel

 

Spruch der Woche

Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

Epikur von Samos