Locker und unkompliziert feiern:

Das Einweihungsfest in Taisersdorf

An diesem Wochenende ist es soweit: der Dorfgemeinschaftsplatz wird eingeweiht. Auftakt bilden am Sonntag, den 5. Juni, um 11.00 Uhr Musik und Grußworte. Feierlich durchschneiden Bürgermeister Henrik Wengert und Ortsvorsteherin Angelika Thiel beim Kinderspielplatz das rote Band, um die Begegnungsstätte Jung und Alt, Groß und Klein zu übergeben.

Anschließend, gegen 12.00 Uhr, ist in der Ringerhalle der Mittagstisch eröffnet. Bestens gestärkt, können nun alle Gäste den neuen Platz bewundern, die Aussicht genießen, sich ab ca. 13.30 Uhr zum Boule-Turnier einfinden, der Musik - beispielsweise von der bekannten Taisersdorfer Gruppe „Andrersaits” - lauschen, den Bolzplatz erobern oder an einem Frisbee-Spiel teilnehmen. Der KSV Linzgau Taisersdorf fasziniert mit einer Ringer-Schau, und die „Steinböcke” laden die kleinen Gäste zum Kinderschminken, Malen mit Kreide und Spielen im Sandkasten ein. Mit Förmchen und Schaufel können prächtige Burgen errichtet oder leckere Sandkuchen gebacken werden. Wer bei diesem Anblick Appetit auf eine echte Torte und eine Tasse Kaffee bekommt, findet in der Ringerhalle ein Eldorado von Zuckerbäckereien.

Die Devise des Festes lautet locker und unkompliziert: Frisch, fromm, fröhlich, frei - der Spaß und das Spiel stehen im Vordergrund.

Falls es regnen sollte, ist jeder herzlich eingeladen, in der Ringerhalle Speis` und Trank zu genießen, die Bildershow mit Fotos aus der Entstehungszeit des Dorfgemeinschaftsplatzes zu verfolgen, die Ringer bei ihren interessanten Vorführungen zu bewundern oder mit dem Tischnachbarn zu plaudern.

Das Ende des Festes ist für 17.00 Uhr vorgesehen.


Andreas Rinderle ist deutscher Meister

Bei den Deutschen Meisterschaften der Veteranenringer (German Masters) waren die Taisersdorfer Ringer sehr erfolgreich. Andreas Rinderle erkämpfte sich die Goldmedaille, Herbert Saum die Silbermedaille. Herzlichen Glückwunsch zu diesem hervorragenden Ergebnis.

Dies gilt auch den jungen Nachwuchsringern, die Taisersdorf beim Hubert-Völker-Turnier des KSV Haslach vertraten: Gold holte Oskar Lehmann Gold, Silber Liam Rau und Bronze Christian Willer.

Allen Teilnehmern an den Turnieren sowie ihren Betreuern sei für ihren Einsatz und für die positive Außenwirkung unserer Gemeinde herzlich gedankt.

 Schnuppertraining und Kinderschminken beim Einweihungsfest

Am Sonntag, den 5. Juni 2016, ist es soweit: der Dorfgemeinschaftsplatz wird offiziell eingeweiht. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlich zu einem Fest eingeladen, bei dem Spiel und Spaß im Vordergrund stehen.

Um 11.00 Uhr beginnt das Fest mit einem feierlichen Auftakt auf dem Dorfgemeinschaftsplatz. Danach können Sie sich am Mittagstisch stärken, um anschließend gekräftigt beim Boccia-Turnier anzutreten, mit Ihren Kindern den neuen Spielplatz zu erobern oder einfach auf einer der Bänke bei schöner traditioneller Musik die wunderbare zu Aussicht genießen. Der Bolzplatz lädt zum kreativen Verweilen und individuellen Spielen ein.

Die Kinder können sich mit Schminke in einen Tiger oder in eine Prinzessin verwandeln. Baut Ihr lieber Sandburgen oder backt Torten im Sandkasten? Kein Problem; auf Euch wartet Sandspielzeug. Wer das Malen bevorzugt, findet eine asphaltierte Leinwand vor.

Der KSV Linzgau-Taisersdorf wird ein Show-Ringen veranstalten und - falls genug Kinder da sind - zu einem attraktiven Schnuppertraining einladen. Hier könnt Ihr wichtige Kniffe erlernen und den weltweit erfolgreichen Taisersdorfer Ringern Löcher in den Bauch fragen.

Wem der Sinn nach Kaffee und Kuchen steht, hat unter vielen Kuchen und Torten die schöne Qual der Wahl.

Sollte es wider Erwarten regnen, sind Sie dennoch herzlich eingeladen, in der Ringerhalle Speis` und Trank zu genießen, die Bildershow mit Fotos aus der Entstehungszeit des Dorfgemeinschaftsplatzes zu verfolgen, die Ringer bei ihren interessanten Vorführungen zu bewundern oder mit Ihren Tischnachbarn zu plaudern.

Das Ende des Festes ist für 17.00 Uhr vorgesehen. 

Vorankündigung: Einweihungsfest Dorfgemeinschaftsplatz

Als eines der wichtigsten Anliegen der Bürgerversammlungen, -werkstätten und Dorfbegehungen im Rahmen des Entwicklungskonzeptes Owingen 2025 kristallisierte sich der Wunsch nach Schaffung eines Dorfplatzes in der Mitte Taisersdorfs heraus. „Starter”-Projekt für das Konzept bildete deshalb die Realisierung eines Dorfgemeinschaftsplatzes.

Nun ist diese Begegnungsstätte für Jung und Alt, Groß und Klein fertiggestellt.

Das muss natürlich gefeiert werden. Aus diesem Grunde findet am Sonntag, den 5. Juni 2016, von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr auf dem neuen Platz und in der Ringerhalle ein Fest mit Spiel, Spaß, Musik, Essen und Trinken statt. Selbst wenn es regnet, sollte es Sie nicht abhalten, zu kommen. Denn auch dann ist in der Ringerhalle für Essen, Trinken und Kurzweil gesorgt. Wir freuen uns auf Sie. 

Spannende Reise in die Vergangenheit mit Karl Stehle

Bereits ein Dutzend Mal lud Karl Stehle zu seinen beliebten historischen Ausführungen über Taisersdorf ein. So ist es kein Wunder, dass auch am vergangenen Pfingstmontag viele Mitbürger der Gesamtgemeinde in die Zunftststube kamen, um seinen Worten zu lauschen.

Zu Beginn schlug Karl Stehle einen historischen Bogen von der frühmittelalterlichen Besiedelung zum Reichshauptdeputationsschluss bis hin zu den beiden Weltkriegen. Vortrefflich gelang es ihm, mit der Erklärung der Flurnamen die Geschichte des Ortes lebendig werden zu lassen. Das Bild eines mittelalterlichen Dorfes entstand vor dem geistigen Auge, als der Heimatforscher von einer Wehranlage, von einem Burgstall, von Gräfinnen und vom Rohrhaldenösch erzählte, mit dessen Schilf einst wohl die Taisersdorfer Dächer gedeckt wurden. Ein Zaun schützte den Dorfetter, um den herum die Felder grünten und blühten. Zum Waschen der Kleidung suchten die Frauen die seichten Stellen im nördlich vorbeifließenden Wäschbach auf, während ihre Männer vielleicht in der Umgebung Wald rodeten, um neuen Platz für Äcker zu gewinnen. So weisen Flurnamen wie Reuteberg oder Rutgarten auf Rodungsarbeiten hin.

Manch ein Pilgersmann mochte wohl den Linzgau-Ort gestreift haben, als er auf dem Jakobsweg seiner Sünden gedachte. Für Karl Stehle ist klar, dass der Weg über Taisersdorf führte. Denn die Markus-Kapelle, die ursprünglich Maria geweiht war, beinhaltet gleich drei Hinweise auf den Apostel: eine der zwei Glocken ist Jakobus geweiht, und eine der Holzskulpturen beim Altar stellt ihn ebenso dar wie eines der Votivbilder.

Die Kapelle, die noch vor 1155 zu datieren ist, blieb seit ihrem Bestehen nicht von Unheil verschont. So brannte sie 1590 nieder. Damals gab es bereits den Taisersdorfer Friedhof, der in einem Schreiben der Gemeinde „Tayßerstorf” an den Generalvikar des Bischofs Heinrich von Konstanz 1460 erwähnt wurde.

Mit Stolz präsentierte Karl Stehle einen alten Stein, der zu Olims Zeiten die Grenze zwischen Taisersdorf und Hohenbodman angezeigt hatte.

Manches konnte trotz der erfahrenen Taisersdorfer Zuhörer nicht geklärt werden. Ungelöst blieb nach wie vor die Herkunft von Flurnamen wie Zazenbronn, Mordergasse oder Segoder.

Die Zuhörer nutzten die Gelegenheit, bei Getränken, die der stellvertretende Zunftmeister Günter Schmid an die Tische brachte, Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Der Ortschaftrat dankt im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger Karl Stehle, der für sein Engagement in diesem Jahr die Ehrenmedaille Baden-Württembergs verliehen bekam, ganz herzlich.

 

Herzlichen Glückwunsch zur Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg

Beim Neujahrsempfang der Gemeinde Owingen empfing Karl Stehle die Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg. In ihrer Laudatio wies Ortsvorsteherin Angelika Thiel auf die zahlreichen ehrenamtlichen Verdienste des gebürtigen Taisersdorfers hin. Die Rechte der Schwachen, das Wohlbefinden der Senioren und die Sensibilisierung der Jugend für den Frieden lägen ihm sehr am Herzen, - aber auch die Pflege von Brauchtum und Sitten, damit dörfliche Gepflogenheiten nicht verloren gehen.

Bereits mit 16 war es ihm ein Bedürfnis, bei einem Sanitätsdienst Erste Hilfe zu leisten. Von 1958 bis 1978 übte er dieses Ehrenamt aus. 1971 wurde Karl für zwölf Jahre Zunftmeister der Steinbock-Zunft Taisersdorf. Nebenbei ging er seinem Beruf als Ofensetzer und Plattenleger nach. Als 1973 Taisersdorf nach Owingen eingemeindet wurde, organisierte er mit Helfern eine dreitägige Feier. 2005 gestaltete er nicht nur maßgeblich die 850-Jahr-Feier in Taisersdorf mit, sondern später auch noch die 50- und die 60-Jahrfeier des VdK Owingen. Diesem Sozialverband stand Karl Stehle genau 18 Jahre vor, ein Amt, das er im März 2015 in die bewährten Hände Roland Gaus` legte. Zugleich war er nicht nur für drei Jahre zusätzlich Kreisschriftführer vom VdK-Kreisverband Überlingen, sondern für sieben Monate kommissarisch Kreisvorsitzender des VdK-Kreisverbandes Überlingen, da der damalige Vorsitzende verstorben war.

1988 rief Karl die Josef-Karl-Stehle-Stiftung ins Leben. Diese Stiftung sorgt dafür, dass die Taisersdorfer Seniorinnen und Senioren an Weihnachten eine Flasche Wein erhalten. Seit rund 20 Jahren betreut Karl den Taiserdorfer Stammtisch, den er auf Initiative einer Taisersdorfer Mitbürgerin gründete. Er kümmere sich um ein erstklassiges Programm, beispielsweise durch Bildershows, Vorträge oder Besichtigungen interessanter Einrichtungen, fasste Angelika Thiel zusammen.  

An Pfingsten lädt Karl Stehle traditionell zu sehr gut besuchten und erstklassig vorbereiteten Führungen durch Taisersdorf und Umgebung ein. Als Heimatforscher nimmt der Taisersdorfer eine weitere, sehr wichtige Aufgabe wahr. Außerdem ist Karl Stehle seit über einem Viertel Jahrhundert Gruppensprecher der Vereinigung Morbus Bechterew der Therapiegruppe Überlingen. Als freier Mitarbeiter des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge koordiniert er ferner die Sammlung in Owingen und Hohenbodman.

„All diese vielfältigen, breitgefächerten Aufgaben, denen du ehrenamtlich nachkommst und die ich hier nur streifen kann, kosten unbeschreiblich viel Zeit, Kraft und Geld. Dafür hast du zu Recht die Goldene Ehrennadel der Gemeinde Owingen erhalten, die Silberne Ehrennadel und Goldene Verdienstnadel des Sozialverbandes VdK sowie die Bronzene und Goldene Ehrennadel des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge. Du bist Ehrenvorsitzender des Sozialverbandes VdK Owingen, Ehrenvorsitzender der Steinbock-Zunft Taisersdorf und in zwei Minuten Träger der Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg”, lobte Angelika Thiel das Engagement Karl Stehles.

Am Schluss der Laudatio würdigte langanhaltender Applaus die Leistung Karl Stehles, der mit dem Gedicht „Es ist alles nur geliehen hier auf dieser schönen Welt” seinen Dank aussprach.

Bürgermeister Henrik Wengert überreichte gemeinsam mit Angelika Thiel im Namen des Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann Ehrennadel und Urkunde. Er gratulierte ebenfalls und dankte Karl Stehles Gattin Anni mit einem großen Blumenstrauß für ihre Unterstützung.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf beglückwünscht Karl Stehle im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger ganz herzlich zur Ehrennadel des Landes Baden-Württemberg.

 

Kurt Lohr erhielt Ehrennadel in Silber

Begonnen hat Kurt Lohr seine musikalische Karriere bei der Musikkapelle Großschönach mit der Trompete. Doch nach fünf Jahren fehlte es an Posaunen, so dass sich der damals 17-jährige Taisersdorfer entschied, das Instrument zu wechseln. Der Posaune hielt er ebenso die Treue wie der Musikkapelle Großschönach. Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Kurt Lohr nun beim Neujahrsempfang in der Großschönacher Ramsberghalle die silberne Ehrennadel verliehen. „Das ist nur ein kleiner Dank für Ihr großes Tun, aber doch ein Zeichen, wie sehr die Gemeinde Herdwangen-Schönach ehrenamtliches Engagement wertschätzt”, sagte Bürgermeister Ralph Gerster.

Seit 1966 Vereinsmitglied, war er „in der Zeit von 1988 bis 2004 Kassier des Vereins. Er brachte sich in diesen Jahren intensiv in die Vorstandschaft der Musikkapelle Großschönach ein. Er unterstützt auch nach seinem Amtsende seine Tochter bei der Ausübung des Kassierpostens. Hierfür überreiche ich Herrn Lohr die Ehrennadel der Gemeinde Herdwangen-Schönach in Silber sowie die dazugehörige Urkunde”, würdigte Ralph Gerster den Einsatz des Taisersdorfers. Er wies darauf hin, dass die Ehrennadel der Gemeinde Herdwangen-Schönach nach der Ehrenbürgerwürde die höchste Auszeichnung sei, die verliehen werden könne.

„Es ist mir eine Ehre, Ihnen heute im Namen des Gemeinderates und im Namen der ganzen Gemeinde ganz herzlich dafür zu danken, was Sie in den letzten Jahren für unsere Gemeinde und ihre Bewohnerinnen und Bewohner getan und bewirkt haben”, unterstrich Bürgermeister Gerster. Wie groß das Pflichtbewusstsein Kurt Lohrs ist, das zeigte die Tatsache, dass er selbst am Abend seiner Ehrung nicht darauf verzichtete, beim Auftritt der Musikkapelle Großschönach mitzuwirken.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf gratuliert im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger Kurt Lohr ganz herzlich zur Verleihung der verdienten Ehrennadel.

 

 

Erfolg der Taisersdorfer Ringer setzt sich fort

Bei den griechisch-römischen ARGE-Bezirksmeisterschaften in Wurmlingen setzte sich der Erfolg der Ringer vom Freistil-Wochenende in Hornberg fort: Goldmedaillen brachten nicht nur David Graf, Steffen Krämer, Oskar Lehmann und Michael Romanov nach Hause, sondern auch Marco Martin. Lucas Tylla und Marvin Widemann wurden in ihrer Gewichtsklasse Dritter. In der Wertung beider Wochenendkämpfe erreichten die Linzgauer den dritten Platz. Herzlichen Glückwunsch!

Allen Ringern sowie ihren Betreuern sei für ihre Teilnahme und für die positive Außenwirkung unserer Gemeinde herzlich gedankt.

 

 

Simon Weißhaar ist Sportler des Monats Dezember

Die Leser der Schwäbischen Zeitung in Pfullendorf haben entschieden: Sie wählten Simon Weißhaar vom KSV Linzgau-Taisersdorf zum Sportler des Monats Dezember. Mit einem eindeutigen Ergebnis setzte er sich gegen die Konkurrenz durch. Dies sei die „Anerkennung für seine konstanten Leistungen, die er in der abgelaufenen Saison für die Linzgau-Ringer auf die Matte brachte und mit denen er maßgeblich zu Meisterschaft und Regionalliga-Rückkehr beitrug”, so die Schwäbische Zeitung, die Simon Weißhaar in einer der kommenden Ausgaben näher vorstellen wird.

Der Ortschaftsrat gratuliert im Namen der Bürgerinnen und Bürger ganz herzlich zu dieser Auszeichnung.

 

Erfolgreicher Start der Ringer

Erneut gleich zu Beginn des Jahres erfolgreich zeigten sich die Ringer vom KSV Linzgau-Taisersdorf bei den ARGE-Bezirksmeisterschaften in Hornberg (Freistil): Wie 2015 gingen die Sportler mit vier Goldmedaillen nach Hause: David Graf, Steffen Krämer, Oskar Lehmann und Marco Martin. Zweite wurden in ihren Gewichtsklassen Patrick Käppeler, Heiko Martin, Luke Münzner, Maximilian Rauch sowie Marvin Widemann. Den dritten Platz errangen sich Marcel Käppeler und Lucas Tylla. Herzlichen Glückwunsch!

Allen 22 Ringern sowie ihren Betreuern sei für ihre Teilnahme und für die positive Außenwirkung unserer Gemeinde herzlich gedankt.

Taisersdorf wurde südbadischer Meister

Seit dem vergangenen Samstag steht mit dem letzten Auswärtskampf fest: der KSV Linzgau-Taisersdorf ist Meister der südbadischen Oberliga. Dies ist ein sehr großer Erfolg. Das tägliche Training in der Ringerhalle hat sich gelohnt: die Taisersdorfer steigen nach nur einem Jahr wieder in die Regionalliga auf.

Der Ortschaftsrat Taisersdorf gratuliert im Namen der Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich zur Meisterschaft. 

 

Ortsvorsteherin dankte allen Mitbürgern

Traditionell hielt Ortsvorsteherin Angelika Thiel am vergangenen Donnerstag im Gasthaus „Schwanen” ihren Jahresrückblick. Damit folgte sie einer Einladung Karl Stehles, dem sie für seinen unentwegten Einsatz in Taisersdorf dankte. Vor einigen Jahren erhielt der Heimatforscher für sein vielfältiges Engagement die goldene Ehrennadel der Gemeinde Owingen.

Auch dieses Jahr sorgte er unter anderem für ein interessantes Programm beim monatlichen Stammtisch. So referierte beispielsweise Eva Nolte über die Insel „Malta”. Bei den alljährlichen Pfingstwanderungen folgen regelmäßig Dutzende Gäste der Gesamtgemeinde seinen wissenswerten Ausführungen über Taisersdorf.

In einem Bildervortrag fasste Angelika Thiel zusammen, was sich in den letzten zwölf Monaten ereignet hat. Zuvor jedoch gedachte sie der Verstorbenen.

Im Dezember 2014 luden der Donnerstag-Stammtisch und die Gruppe „Andrersaits” zu einem vorweihnachtlichen Musik- und Vorleseabend mit Glühwein, Feuerzangenbowle und Gebäck in die Zunftstube ein. Mit Hackbrett, Harfe und Akkordeon begeisterten Ruth Steindl, die für Taisersdorf einen eigenen Landler schrieb, Dorothea von Walthausen und Margot Steindl die Zuhörer.

Die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Taisersdorf unter ihrem Abteilungskommandanten Michael Steurer läutete 2015 ein. Über das Jahr folgten die Generalversammlungen des KSV Linzgau-Taisersdorf unter ihrem Vorsitzenden Friedrich Martin und Daniel Höfler, der „Steinböcke” unter ihrem Zunftmeister Manfred Willibald und dessen Stellvertreter Günther Schmid sowie die Hauptversammlung der Landfrauen unter dem Vorstand Hilde Duelli und Anita Kohler. Angelika Thiel dankte allen Vereinen für ihre unverzichtbare und wertvolle Arbeit.

Beim Neujahrsempfang in der Owinger Sporthalle wurden Kurt Lohr für 75-maliges und Anita Kohler für 50-maliges Blutspenden geehrt. Keine zwei Wochen später fand der Zunftball unter dem Motto „In Las Vegas ist was los. Steinbock stoß!” statt. Nicht nur davon zeigte die Ortsvorsteherin Fotos, sondern auch von ihrer Absetzung beim Schmotzigen Dunnschdig. Dass die Funkenbuben den Winter wie immer mit einem wunderschönen Feuer vertrieben, das bewiesen Bilder von hochlodernden Flammen. Angelika Thiel dankte der Steinbock-Zunft für ihr Engagement und erinnerte beispielsweise an das Sommerfest, das dieses Jahr durch einen Flohmarkt, initiiert von Jürgen Lauer, eine zusätzliche Attraktivität bot.

Seine verantwortungsvolle Aufgabe als Vorstand des Sozialverbandes VdK Owingen in die Hände des Owingers Roland Gaus legte Karl Stehle. Genau 18 Jahre führte er den Sozialverband VdK Owingen. In dessen 67-jährigen Geschichte war er der Vorsitzende, der den VdK Owingen am längsten leitete. Für diese Leistung wurde Karl Stehle zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Bei der Jahresversammlung des Verbandes erhielt Kurt Lohr vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die „Silberne Ehrennadel” für das Sammeln von Spenden.

2015 schien ohnehin das Jahr der Ehrungen und der Erfolge zu sein. Im März überreichte Bürgermeister Henrik Wengert der völlig überraschten Ortsvorsteherin die Silberne Ehrennadel des Gemeindetages für 10 Jahre Mitgliedschaft im Ortschaftsrat. Beim Osterkonzert der Musikkapelle Großschönach in der Ramsberghalle erhielten Günter Schmid, Martina Lohr und Anna Lena Steurer Auszeichnungen. Heike Steurer wurde bei der Jahreshauptversammlung im „Prinz Max” in Neufrach einstimmig zur neuen Vorsitzenden des Vereins „Bodensee-Linzgau-Tourismus” gewählt, und über einen ganz besonderen Erfolg durfte sich David Lippner freuen, der gemeinsam mit Julian Mock und Johannes Bier beim Bundeswettbewerb „Jugend forscht” den zweiten Platz errang und vor einigen Wochen auf der Internationen Autoausstellung IAA in Frankfurt ihren intelligenten Roboter „Obelix recycled” vorstellte.

In einem feierlichen Akt wurde Friedrich Martin beim Ringerabend des KSV Linzgau-Taisersdorf gewürdigt: Er steht seit 30 Jahren dem Kraftsportverein vor. Angelika Thiel lobte den Erfolg der Ringer: Über 50 goldene, silberne und bronzene Medaillen erkämpften sich die Sportler 2015. Auch einen deutschen Meister, Max Glok, durften die Taisersdorfer feiern.

Aufnahmen von der Markus-Prozession mit Priester Meinrad Huber, von der Messe bei der Absturzstelle, vom Gräberbesuch und evangelischen Gottesdienst mit Pfarrer Michael Schauber spiegelten das kirchliche Leben in Taisersdorf wider.

Musikalisch war ebenfalls einiges geboten. Wer bei „archex” der Familie Dorle Ferbers und Michael Kussls nicht dabei war, konnte sich durch die Fotos der Ortsvorsteherin ein Bild von der international besetzten, alljährlich stattfindenden Veranstaltung machen. Dorle Ferber widmete dem Linzgau-Ort außerdem ein ganzes Konzert mit dem Titel „Von Kamerun bis Taisersdorf”. Wiederholt trat die Gruppe „Andrersaits” in der Zunftstube auf, unterstützt von Günter Graf; die Spenden der Gäste leiteten sie an die christliche Hilfsorganisation World Vision weiter. Dort ist Martin Suhr Leiter für internationale Programme. Die Musikkapelle Großschönach lud in die Ringerhalle ein, um Saxophon, Klarinette und Co. vorzustellen: Jeder Besucher durfte sein Lieblingsinstrument ausprobieren. Eine ungewöhnliche Vernissage bot Dr. Claudia Schlürmann Kunstinteressierten mit ihrer Ausstellung „Steinfeld - Endmoränenschotter” in der Owinger Rathausgalerie.

Bilder vom Osterbrunnen, den alljährlich das Team um Petra Lohr, Ulrike Möller, Patrick Joos sowie Werner Steurer schmückt, und vom Besuch des Stammtisches des Altheimer Tüftler-Museums erheiterten die Gäste im „Schwanen” ebenso wie die zahlreichen Schnappschüsse von Taisersdorfer Mitbürgern. Außerdem beeindruckten die Aufnahmen vom Fortschritt des Dorfgemeinschaftsplatzes.

Im November lud Gregor Baiker zu einer erfreulich erfolgreichen Nistkastenkontrolle ein. Angelika Thiel, die den großen Einsatz des Naturschützers würdigte, zeigte Bilder von der ungewöhnlichen Baukunst mancher Vögel. Der Jahresrückblick endete mit Fotos vom Martinsumzug der Steinbock-Zunft. Ines Lohr, Manfred Willibald und Ramona Widmer auf ihrem Pferd Mandy stellten die Legende um den Heiligen Martin in einer Szene nach.

Wie immer ergänzten Aufnahmen von Pferden, Hühnern und Hähnen, Ziegen und zutiefst neugierigen Kühen den Beitrag der Ortsvorsteherin. Mit einem Bild von der Markus-Kapelle vor der untergehenden Sonne endete ihr Jahresrückblick. Angelika Thiel dankte nicht nur dem Ortschaftsrat, den Vereinen und den zahlreichen Kunstschaffenden für ihr bereicherndes Engagement im Dorf, sondern darüber hinaus besonders den im Bildervortrag nicht erwähnten Mitbürgerinnen und Mitbürgern für ihren Einsatz, mit dem sie das Dorfleben attraktiv und lebenswert gestalten. In ihren Dank zog sie vor allem Bürgermeister Henrik Wengert, die Gemeindeverwaltung und den Gemeinderat mit ein. Hier betonte sie die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung, die sie erfährt. Zahlreiche Projekte wurden auf diese Weise in Taisersdorf realisiert und viele Anliegen der Bürgerinnen und Bürger umgesetzt.

Abschließend dankte Karl Stehle allen Stammtischteilnehmern für ihre Treue, Michael Steurer für die technische Unterstützung des Vortrages und Angelika Thiel für ihre Foto-Show.

  

Taisersdorfer spendeten für die Kriegsgräberfürsorge

Seit nahezu hundert Jahren widmet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen. Die Organisation betreut außerdem Angehörige und unterstützt unter anderem die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge. Nicht nur die Begegnung junger Menschen an den Ruhestätten der Toten ist dem Volksbund ein großes Anliegen, sondern auch der generationsübergreifende Dialog zwischen Menschen aus ehemals verfeindeten Ländern an den Kriegsgräbern. Die Versöhnung, die dabei stattfindet, trägt nach seinen Worten „zu Integration und Frieden in Europa” bei.

Für diese vielfältigen Bereiche benötigt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Spenden.

Darin unterstützt ihn für Taisersdorf Kurt Lohr. Im November geht er seit neun Jahren nach der Arbeit von Haustür zu Haustür, um Spenden für den Frieden und das Gedenken zu sammeln - ein zeitaufwendiges Engagement, das mehrere Tage in Anspruch nimmt. Dennoch leistet er gerne diese Arbeit, zumal die Mitbürgerinnen und Mitbürger dies zu würdigen wissen. Dafür sei ihm an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

In diesem Jahr spendeten die Taisersdorfer dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 425 Euro. 

 

Vogelparadies Taisersdorf

Überrascht und zugleich sehr erfreut zeigte sich am vergangenen Sonntag Hartmut Walter bei der Nistkästenkontrolle in Taisersdorf. Die Belegung der Ein-Zimmer-Appartements beim Transformatorenhäuschen, besonders jedoch südlich der Ringerhalle bestätigte den großen Erfolg des Engagements Gregor Baikers und des Vorsitzenden der NABU-Ortsgruppe Überlingen. Beide hatten im vergangenen Jahr 50 Kästen aufgehängt. Manche Wohnungen waren sogar so attraktiv, dass sie nacheinander für zwei Familien eine Heimat boten.

Gregor Baiker und Hartmut Walter hatten alle Interessierten eingeladen, die Überprüfung der katzen- und mardersicheren Einrichtungen zu verfolgen. Akribisch hielt Marita Lauser die Ergebnisse in einer Liste fest. Viel Informatives erfuhr die kleine Gruppe. So fanden sich beispielsweise in manchen Kästen regelrecht hochtoupierte Nester, die unter anderem bestückt waren mit Hühnerfedern, um dem Nachwuchs ein warmes Daunenbett zu bereiten. Auf diese Weise sorgen die selten gewordenen Feldsperlinge für ihre Kleinen. Anders die Meisen, die eher eine schlichte Unterlage nur aus Moos bevorzugen.

Anspruchsvoll zeigten sich die Kleiber. Die Größe der Einfluglöcher gefiel ihnen offensichtlich nicht. Sie hatten sie mit Lehm verengt. Ihr Nest aus Kiefernrinde erinnerte eher an ein Fakirbett als an ein kuscheliges Lager. In einem Nistkasten musste es eine Ohrenzwickerpopulation gegeben haben. Dies erkannte Hartmut Walter an typischen schwarzen Punkten. Manch ein Baumhaus ist vielleicht sogar gleichzeitig von Vögeln und Fledermäusen bewohnt worden.

1„Leeren Sie die Nistkästen nicht vor November”, empfahl Hartmut Walter. Denn erst in der kühleren Jahreszeit sind mögliche Vogelflöhe nicht mehr aktiv. Neben diesem Tipp erfuhren die Zuhörer viel über Baumläufer, Rotschwänzchen, Trauerschnäpper, Stare und Mauersegler. Gerade den Schwalben wird das Leben schwer gemacht. Zum einen finden sie in der freien Natur kaum mehr nahegelegene Wasserstellen und Lehm für den Nestbau, zum anderen wird durch die modernen Hausfassaden das Anhaften von Schwalbennestern erschwert oder ganz verhindert. In diesem Zusammenhang diskutierte die Gruppe auch das Gerücht, dass in Kuhställen aus Hygienegründen keine Schwalben geduldet werden dürften. Doch dies trifft nicht zu (siehe die Links am Ende des Artikels).

Vor dem Rundgang hatten die Gäste in der Zunftstube Gelegenheit, sich über die verschiedenen Nistkastensysteme, aber auch über Eigenbau zu informieren. Eine Vielzahl von Fachbüchern lag aus, und etliche Tierfreunde nutzten die Möglichkeit, qualitativ hochwertiges Vogelfutter zum Einkaufspreis zu erwerben. Die beiden Vogelkundler Gregor Baiker und Hartmut Walter beantworteten die vielen interessierten Fragen, so zum Beispiel auch die Finanzierung der Nistkastenaktion. 70 Prozent der Kosten werden vom Landratsamt übernommen, 30 Prozent trägt der NABU. Hartmut Walter dankte zugleich der Gemeinde Owingen und Bürgermeister Henrik Wengert, die im Jahr zuvor einen Zuschuss beigesteuert haben. Für die kommende Brutsaison bewilligte die untere Umweltschutzbehörde Finanzmittel für weitere 25 Nistkästen.

„Ich bin sehr froh, dass Gregor Baiker zu uns gestoßen ist”, lobte Hartmut Walter das große und unverzichtbare Engagement des Idealisten. Zusammen mit Erhard Kohler engagierte sich Gregor Baiker noch auf einem anderen Gebiet. Als die EnBW vor einiger Zeit die Oberleitung Richtung Waldhof abbaute, ließ sie auf Bitten der beiden Taisersdorfer zwei Masten auf ihren Äckern stehen, da sie die Turmfalken im Transformatorenhäuschen gerne als Ansitz nutzen. „Solche Möglichkeiten sind viel zu selten”, bedauerte Hartmut Walter, der den Einsatz Gregor Baikers und Erhard Kohlers deshalb umso mehr würdigte.

Allen, die auf diese Weise zum Naturschutz beitragen und beispielsweise ihre Bäume für die Nistkastenaktion zur Verfügung stellen, sei ganz herzlich gedankt. Besonderer Dank ergeht an Gregor Baiker und Hartmut Walter für ihre zeitintensive Arbeit.

 

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Schwalbennester-im-Stall-sind-kein-Hygieneproblem-1517779.html

http://www.mainpost.de/regional/franken/mosaik-Vogelschutz;art1727,8133789

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

unter der Rubrik "Angebote" finden Sie Informationen darüber, welche Hilfeleistungen, Unterstützungen Sie in Taisersdorf wahrnehmen können. Weitere Offerten werden gerne angenommen.


Angelika Thiel

 

Die Taisersdorfer Osterbrunnen

1993 bis 2014

(Alle Bildrechte liegen bei Patrick Joos.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2013 

2014

 

 

 

 

Eine gute Zeit wünscht Ihnen  

Angelika Thiel

 

Spruch der Woche

Wer Vertrauen hat, erlebt jeden Tag Wunder.

Epikur von Samos